escada_store_berlinDer Modekonzern Escada prophezeit einigen Luxusmarken eine düstere Zukunft. Die Wirtschaftskrise könne dazu führen, dass  “nach langen Jahren des Zuwachses wieder einige Marken vom Markt verschwinden”, sagte Escada-Chef Bruno Sälzer der “Süddeutschen Zeitung” (Donnerstagsausgabe).

“Hier sind mittlerweile zu viele Spieler unterwegs, die Branche ist unübersichtlich geworden”, ergänzte der 51-Jährige.

Auch Escada sei von der Krise betroffen. “Vorher hatten wir Windstärke sechs, jetzt haben wir Windstärke acht”, sagte Sälzer weiter. “Das Wasser spritzt halt etwas höher”.

Bei allen Modeherstellern gehe es derzeit nach unten. “In den vergangenen zwei bis drei Monaten hat sich Escada aber besser geschlagen als der Markt”, sagte Sälzer. Die neue Kollektionen würden von den Kunden gut angenommen.

Sälzer war bis Februar 2008 bei Hugo Boss als Vorstandsvorsitzender tätig. Sein Engagement endete mit Rekordzahlen. Im Sommer ging er dann als Sanierer zu Escada gekommen.

Bildquelle: Escada

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